Fitnesstipp Cyclocross

9. August 2018 | Sport | Ohne Kommentare

Wer gerne mit dem Fahrrad unterwegs ist, hat die Qual der Wahl zwischen unterschiedlichsten Modellen und Bauweisen. Neben den persönlichen Vorlieben, spielen das Einsatzgebiet und die zu erwar-tende Beanspruchung eine große Rolle. In meinem heutigen Fitnesstipp möchte ich euch gerne die Kategorie Cyclocross vorstellen. Cyclocross-Fahrräder wurden als Alternative zu Rennrädern entwickelt, um das Rennradtraining auch bei schlechteren Wetter- und Streckenbedingungen, insbesondere im Winterhalbjahr, sicherer zu machen. Der Name Cyclocross kommt von einer Sportart, die vor allem in den Beneluxländern Bekanntheit hat. Am besten kann man Cyclocross mit Querfeldeinrennen übersetzen. Lenker und Rahmenbauweise entsprechen im Großen und Ganzen denen typischer Rennräder. Ausgestattet werden die Drahtesel jedoch mit breiteren, profilierten Reifen, wodurch sie eine bessere Bodenhaftung bei Nässe, Matsch und Schnee aufweisen. Darüber hinaus sind die Räder überwiegend mit Scheibenbremsen ausgestattet, welche sich vor allem bei Mountainbikes schon lange durchgesetzt haben, da sie bei Nässe und Schmutz eine bessere Bremsleistung aufweisen, als die klassischen Felgenbremsen. Ferner werden die vordere Radgabel und der Hinterbau für eine höhere Belastung etwas kräftiger ausgelegt. Ein Cyclocross lässt sich deshalb auch abseits asphaltierter Straßen auf unbefestigten Wegen gut fahren.

Für mich ist es ein Ganzjahresfahrrad geworden, das ich auch bei trockenen, hochsommerlichen Straßenverhältnissen einsetze, da ich nicht an die Straße gebunden bin, sondern jederzeit ohne Probleme auch einen Feld- oder Waldweg wählen kann. Es lässt sich ähnlich schnell wie ein echtes Rennrad fahren, verbunden mit mehr Fahrsicherheit.

Eine echte Alternative zum Mountainbike ist das Cyclocross nicht, da es über keine Federung verfügt. Dem Fahren auf unbefestigten Wegen sind daher Grenzen gesetzt. Wird es allzu uneben, mit Schlaglöchern, Wurzeln oder anderen Hindernissen, wird das Fahren weniger komfortabel und die Vibrationen und Stöße gehen sehr in die Arme. Beim Cyclocross ist es deshalb durchaus üblich, dass die sehr leicht gebauten Räder auch mal ein paar Meter durchs Gelände getragen werden. Dennoch ist das Cyclocrossrad ein Allrounder, mit dem sich in vielen Situationen hervorragend die Fitness trainieren lässt. Sommers wie winters, in der Stadt und auf dem Land. Wer möchte, kann natürlich speziell für den Sommer und reine Asphaltfahrten auch die Bereifung wechseln. In diesem Sinne, bleibt sportgesund und fahrt mal wieder öfter Rad.

Herzlichst

Euer Apotheker Andreas Binninger

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