Hibiskusblüten

Der Hibiskus gehört zur Familie der Malvengewächse. Wegen seiner kräftig roten und schön geformten Blüten ist er eine beliebte Zierpflanze. Sein natürliches Verbreitungsgebiet sind tropische und subtropische Regionen der Erde. Viele kennen ihn als typisches Motiv der Hawaii-Inseln, von Urlauben aus den Tropen, als Zierpflanze auf den Kanaren oder aus dem Mittelmeerraum und nicht wenige versetzt sein Anblick deshalb leicht in Urlaubsstimmung.

Im Gegensatz zum echten Eibisch, der mit dem Hibiskus verwandt ist und bei uns als Heilpflanze gegen u. a. Reizhusten eingesetzt wird, hat Hibiskus bei uns keine Bedeutung in der Pflanzenheilkunde. In Afrika und Asien finden sich zwar Hinweise auf eine volksmedizinische Verwendung bei verschiedenen Gesundheitsstörungen, die jedoch allesamt nicht ausreichend belegt sind.

Hibiskusblätter sind ein beliebter Zusatz in vielen Früchte- und Kräuterteemischungen. Die enthaltenen Säuren geben einen erfrischenden Geschmack, der gerne auch zur Geschmackskorrektur genutzt wird. Die kräftigen Farbstoffe sorgen für eine ansprechende Farbe des Teeaufgusses. Für die menschliche Gesundheit sind hierbei vor allem die Farbstoffe aus der Gruppe der Anthocyane interessant. Sie wirken als Antioxidans und können vor freien Radikalen schützen. Im frischen Zustand haben Hibiskusblätter einen ähnlich hohen Vitamin C-Gehalt, wie Hagebutten. Beim Trocknen geht jedoch ein Großteil verloren, sodass im Tee am Ende nur noch wenige Milligramm des Vitamins enthalten sind. Trotzdem tragen sie damit auch zur täglichen Vitamin C-Versorgung bei.

Mein Tipp: Besonders bei den hohen Temperaturen, die zur Zeit herrschen, sind Tees (z. B. NOWEDA FÜR MICH Lebensfreude) aus bzw. mit Hibiskusblüten eine herrliche, kalorienfreie und vor allem gesunde Erfrischung. Genießt den Tee lauwarm oder eisgekühlt. Wer mag, kann einen solchen Eistee auch mit frischer Minze, frischen, gekühlten Früchten oder einer Kugel Zitroneneis aufpeppen. Seid ganz nach Belieben kreativ.

Herzlichst

Euer Apotheker Andreas Binninger

Entspannung nach dem Workout

In den vergangenen Wochen haben wir einige Übungen u.a. zum Thema Entspannung gemacht. Diese waren eher allgemeiner Natur – für den ganzen Körper und Geist. Heute möchte ich euch eine sehr schöne Übung zum Strecken und Lockern des Rückens zeigen. Sie eignet sich sehr gut zum Abschluss für jede Art von Workout oder anderer sportlicher Betätigungen, bei denen der Rücken stark beansprucht wird. Auch im Alltag nach schwerer Hausarbeit, handwerklichen oder Tragearbeiten, hilft sie zu entkrampfen. Die Übung besteht aus zwei Teilen und beginnt mit einer Position, die wir auch als Embryohaltung kennen.

Teil 1

- Nehmt euch eine weiche Unterlage oder macht die Übung auf dem Rasen oder einem Teppich.
- Kniet euch auf den Boden, die Fußrücken liegen auf der Erde, das Gesäß ist auf den Fersen.
- Lasst euch locker nach vorne zusammensacken.
- Legt den Kopf vorsichtig mit der Stirn vor euren Knien ab und umschlingt locker mit den Armen euren Kopf.
- Atmet ruhig ein und aus und versucht wirklich alles loszulassen und auch noch die allerletzte Muskelanspannung zu lösen.
- Verharrt in dieser Position etwa 30 Sekunden bis eine Minute; nach Gefühl.

Teil 2

- Nun schiebt ihr die Arme gestreckt nach vorne und hebt das Gesäß etwas an.
- Presst die Handballen fest auf den Boden.
- Jetzt schiebt ihr das Gesäß etwas nach hinten und versucht dabei die Handballen an Ort und Stelle zu lassen. Hierdurch sollte das Gefühl entstehen, dass ihr den Rücken streckt und in die Länge zieht.
- Haltet diese Position wieder eine Weile, danach könnt ihr erneut in die Embryostellung gehen.
- Macht insgesamt drei bis fünf Wiederholungen der Streckung, immer mit anschließender Embryostellung. Danach könnt ihr ruhig aufstehen.

Viel Spaß und bleibt sportgesund!

Euer Apotheker Andreas Binninger

Kühler Kurkuma-Drink mit ProSence Active

Puh, ist das warm draußen! Wir brauchen dringend eine leckere Erfrischung und ihr?

Wir haben die beliebte „Goldene Milch“ neu interpretiert und sind uns jetzt schon sicher: das wird unser Lieblingsdrink des Sommers.
Erfrischen, lecker und gesund - der perfekte Mix!

Zutaten für 2 Portionen:

  • 200ml Mandel- oder Cashewdrink
  • 1/4 TL Vanille (-extrakt)
  • 1 TL Honig
  • 1 TL gemahlener Kurkuma
  • 1 TL NOWEDA Für Mich ProSence Line

Zubereitung:

Die Hälfte des pflanzlichen Drinks in einem Topf vorsichtig erwärmen. Honig, Kurkuma und NOWEDA FÜR MICH Pulver unterrühren und gut aufschäumen.

Achtung: Nicht aufkochen, damit alle Nährstoffe erhalten bleiben.
Kurz abkühlen lassen und zusammen mit der anderen Hälfte der „Milch“ sowie einigen Eiswürfeln in einen Mixer geben und eiskalt genießen.

Wir wünschen euch eine leckere Erfrischung!

Richtig essen im Urlaub

Schön und genussvoll essen gehört für viele zum Urlaub dazu. Doch einige reagieren auf Reisen mit Verstopfung, Sodbrennen oder Durchfall. Die Gründe sind sehr unterschiedlich.

Infrage kommen als Ursache u.a. veränderter Essensrhythmus, andere Speisen, größere Portionen oder mehr Alkoholgenuss. Wer zu Verdauungsproblemen neigt, sollte auch im Urlaub versuchen, seinen normalen Rhythmus bei den Mahlzeiten überwiegend beizubehalten.

Selbst wenn das Büffet noch so verlockend ist, vermeidet es, zu viel zu essen. Das erzeugt Magendruck und fördert saures Aufstoßen. Probleme machen auch sehr ölhaltige, stark gewürzte oder scharfe Speisen, wenn man sie nicht gewohnt ist. Sie können ebenfalls Sodbrennen und auch Durchfall machen. Gerade in südlichen und exotischen Ländern wird man hiermit oft konfrontiert. In größeren Hotels und Hotelketten, sind die Küchen oft auf ihre internationalen Gäste eingestellt und bieten sowohl beim Frühstück als auch bei den anderen Mahlzeiten gewohnte Speisen an, bei denen man auf der sichereren Seite ist. Geht ihr aus essen oder bietet euer Hotel überwiegend landestypische Küche, fragt ggf. nach, wenn ihr euch nicht sicher seid, was euch dort angeboten wird. Im Zweifel probiert lieber erstmal kleinere Portionen um euch an das Essen zu gewöhnen. Sehr hilfreich kann es sein, sich zumindest für die Anfangszeit ein paar Kleinigkeiten von zu Hause in den Urlaub mitzunehmen, wenn noch Platz im Gepäck ist. Zum Beispiel ein bisschen Zwieback, gesunde Snacks oder euren Eiweißshake. Dann habt ihr was gegen den Hunger zur Hand, wenn ihr vor Ort noch nicht das richtige Essen gefunden habt. Beachtet nur bitte, dass bei Reisen in Länder außerhalb der europäischen Union Beschränkungen für die Einfuhr von Lebensmitteln gelten können.

Mein Tipp: Im Großen und Ganzen ist es gar nicht so schwer, viele Probleme mit dem Essen auf Reisen zu vermeiden, wenn ihr vor allem die Faustregel beachtet, nicht zu viel, nicht zu fett und nicht zu scharf. Sollte es euch doch erwischen, helfen euch Arzneimittel aus der Apotheke (siehe auch Artikel Tipps für die Reiseapotheke). Ihr könnt auch vorbeugend Präparate einnehmen, die den Stoffwechsel und die Verdauung anregen. Lasst euch am besten persönlich hierzu in eurer Apotheke vor Ort beraten.

Herzlichst euer Apotheker Andreas Binninger