Fünf Tibeter - Teil 3

Ich hoffe, ihr seid schon gespannt, wie es weitergeht und habt mit den ersten beiden Übungen bereits positive Erfahrungen gesammelt. Die Übung, die ich euch heute zeigen werde, empfinde ich als sehr befreiend für den oberen Rücken sowie die Schulter- und Nackenpartie. Ich mache sie deshalb gerne auch als einzelne Übung zur Entspannung am Arbeitsplatz oder wann immer sonst ich länger am Schreibtisch oder Computer gearbeitet habe. Grundsätzlich gibt es keinerlei Bedenken gegen diese Übung. Jedoch sollten alle, die Schäden an der Wirbelsäule oder unklare Beschwerden im Rücken haben, ggf. vorher erst ihren Arzt oder Therapeuten konsultieren. Das gilt im Übrigen auch für alle anderen gymnastischen oder Yoga-Übungen, die die Wirbelsäule stark beanspruchen. Ferner ist Vorsicht geboten bei schmerzhaften Muskelverspannungen wie z.B. dem Schiefhals. Nehmt euch für die Übung bitte ein paar Minuten in Ruhe Zeit. Sie sollte langsam, nicht mit schnellen, hektischen Bewegungen ausgeführt werden. Achtet auch ganz besonders auf die korrekte Atmung. Es ist vor allem zu Beginn sehr gewöhnungsbedürftig, bei der Anspannung einzuatmen, anstatt die Luft herauszulassen.

Ausgangsstellung

- Ihr kniet schulterbreit auf dem Boden oder einer weichen Matte, der Kopf ist aufrecht und der Rücken gerade, die Zehen sind aufgesetzt!
- Die Hände liegen mit den Handflächen an der Rückseite der Oberschenkel. Bei stark verspanntem Rücken oder wenn die Übung als unangenehm empfunden wird, können die Hände auch seitlich an die Oberschenkel gelegt werden.

Ausführung

- Neigt den Kopf langsam nach vorne und zieht das Kinn an die Brust. Dabei atmet ihr tief aus.
- Nun bewegt ihr im Anschluss den Kopf langsam in Richtung Nacken. Führt die Bewegung fort, indem ihr den Rücken nach hinten neigt. Die Bewegung muss dabei aus der Brustwirbelsäule kommen. Bei richtiger Ausführung macht ihr einen runden Rücken. Bitte nicht mit geradem Rücken in der Lendenwirbelsäule abknicken!
- Neigt Kopf und Rücken nur so weit nach hinten, wie es für euch noch angenehm ist.
- Während der Rückwärtsbewegung atmet ihr tief in den Bauch ein.
- Wenn ihr euren Endpunkt erreicht habt, haltet kurz inne und bewegt euch danach unter ausatmen wieder zurück in die Ausgangsposition.


Den ganzen Ablauf macht ihr insgesamt fünfmal, danach könnt ihr euch auslockern. Gerne könnt ihr auch bereits mit der kompletten Abfolge aus erster bis dritter Übung trainieren, bevor es dann in der nächsten Woche mit Übung 4 weitergeht.

Alles Liebe und bleibt sportgesund!

Euer Apotheker Andreas Binninger

Sommerhitze - Tipps bei Venenschwäche

Habt ihr abends müde Beine, sind die Unterschenkel oder Fußgelenke leicht geschwollen? Dann könnte das ein Hinweis auf eine Venenschwäche sein. Besonders bei Wärme leiden mehr Menschen unter diesen Beschwerden. Frauen sind öfter betroffen, als Männer. Neben einer familiären Veranlagung, spielen auch zunehmendes Alter, Übergewicht sowie überwiegend sitzende oder stehende Tätigkeiten als Risikofaktor eine Rolle.

Die in der Haut sichtbaren oder tastbaren sogenannten Krampfadern, können ebenfalls ein Indiz für eine Venenschwäche sein. Bei leichten Formen sind sie zunächst eher ein kosmetisches Problem, sollten aber nicht verharmlost werden. In fortgeschrittenen Stadien können sie sich nämlich zum Beispiel entzünden. Die tief liegenden Venen durchziehen vielfach die Muskulatur und das hat einen guten Grund. Spannen wir unsere Muskeln an, werden die Venen dabei zusammengepresst. Das fördert den Rückfluss des Blutes zum Herzen. Damit das Blut nicht wieder in die Extremitäten zurückfließt, befinden sich in den Venen Klappen, die wie ein Ventil dafür sorgen, dass das Blut in die richtige Richtung fließt. Ein Nachlassen dieser Klappenfunktion gehört zu den möglichen Ursachen der Venenschwäche. Ferner Bindegewebsschwäche und Herzerkrankungen. Eine mangelnde Funktion tief liegender Venen könnt ihr selber nicht erkennen.

Grundsätzlich gilt, bei Verdacht auf eine Venenschwäche aufgrund von Krampfadern, der o.g. Schwellungen oder unklaren Schmerzen in den Beinen, sucht bitte einen Arzt auf!

Zur Vorbeugung von Venenerkrankungen bei bekannter erblicher Veranlagung oder zur begleitenden Therapie nach Diagnosestellung durch einen Arzt, haben sich verschiedene Maßnahmen und Präparate bewährt, von denen ich euch nachfolgend ein paar vorstellen möchte:

- Nicht nur erfrischend und angenehm bei großer Hitze, ist Wassertreten. Vielleicht kennt der eine oder andere von euch die Kneippbecken aus Kurorten. Man schreitet in Wasser, das nicht höher als bis zum Knie reichen und nicht wärmer als 18 Grad sein sollte. Hierdurch wird die Durchblutung angeregt, die oberflächlichen Blutgefäße ziehen sich durch die Kälte zusammen und die Venenfunktion wird gestärkt. Für das Wassertreten benötigt ihr kein Kneippbecken. Es geht auch am Rand in einem See, in einem Bachlauf oder zuhause in der Badewanne. Ihr stellt euch in das Wasser und schreitet auf der Stelle. Dabei wird abwechselnd immer ein Bein komplett aus dem Wasser gehoben, so lange, bis der Kältereiz unangenehm wird. Danach das Wasser nur abstreifen und sich bewegen oder etwas Fuß-/Beingymnastik machen, bis die Füße sich wieder warm anfühlen.

- Regelmäßig Sport treiben kräftigt ebenfalls die Venenfunktion in den Beinen. Besonders gut geeignet sind Laufen, Walken und Radfahren. In der heißen Jahreszeit am besten in den kühleren Morgen- oder Abendstunden. Im Alltag solltet ihr öfter mal die Treppe nehmen, statt des Aufzugs und so oft wie möglich eure Erledigungen oder vielleicht sogar den Weg zur Arbeit zu Fuß oder mit dem Rad tätigen. Dann habt ihr euch schon gleich sportlich betätigt.

- Nicht nur eine gezielte Belastung, auch Entlastung gehört zu einem guten Vorsorgeprogramm. Nach dem Sport dürft ihr gerne die Beine hochlegen. Das Gleiche gilt, wenn ihr den ganzen Tag stehen oder sitzen müsst. Das Hochlegen der Beine erleichtert den Rückfluss des Blutes und hilft, Schwellungen abzubauen.

- Ein sehr gutes Hilfsmittel gegen das Anschwellen der Beine und Fußgelenke sind Stütz- und Kompressionsstrümpfe. Vor allem jüngere Patienten haben oft Scheu davor, weil sie sie als unattraktiv empfinden. Doch das Bild hat sich längst gewandelt. In der Apotheke bekommt ihr Strümpfe in den unterschiedlichsten Farben und feiner Ausführung, die sich unauffällig und auch bei Wärme unter einer luftigen Hose noch gut tragen lassen. Auch für Sportler bietet der Handel seit einigen Jahren Kompressionsstrümpfe an. Diese sind robuster gearbeitet und inzwischen auch in poppigen Farben erhältlich.

- Medikamentöse Unterstützung findet ihr in der Apotheke in Form von Extrakten aus rotem Weinlaub oder Rosskastanie. Die Inhaltsstoffe dieser Heilpflanzen wirken abdichtend auf die Innenwand der Venen und verringern dadurch den Austritt von Wasser aus dem Blut in das umliegende Gewebe. Die Extrakte werden als Salben zur Behandlung von Besenreisern und Krampfadern angeboten. Für die tief liegenden Venen stehen Tabletten zur Verfügung. Studien haben gezeigt, dass mit der Einnahme der Extrakte ähnliche Ergebnisse erzielt werden können, wie mit Kompressionsstrümpfen der Klasse I bis II. Trotzdem auch hier nochmal der Hinweis, bitte eine Selbstmedikation nur unter Ausschluss schwerwiegenderer Erkrankungen durch einen Arzt vorzunehmen.

- Weniger medizinisch wirksam aber angenehm erfrischend bei müden, schweren und brennenden Beinen, sind kühlende Einreibungen mit zum Beispiel Minze oder Latschenkiefer. Auch hierzu findet ihr verschiedene Produkte in eurer Apotheke vor Ort.

Alles Liebe und bleibt sportgesund!

Euer Apotheker Andreas Binninger

Gesunde Haferkekse mit ProSence Line

Heute haben wir für euch das schnellste und gesündeste Haferkeks-Rezept aller Zeiten!

Das klingt nach einem großen Versprechen? Wir sind überzeugt, dass wir das halten können. Überzeugt euch selbest und probiert dieses Rezept: damit habt ihr immer einen lecker-leichten Snack dabei, sollte der Hunger auf etwas Süßes kommen.

Zutaten für ein Blech:

  • 2 reife Bananen
  • 1 EL NOWEDA Für Mich ProSence Line
  • 160 gr zarte (Vollkorn-)Haferflocken
  • 80 gr gehackte Trockenfrüchte, z.B. Pflaumen oder Aprikosen
  • 1 EL Mandelsplitter

Zubereitung:
Die reifen Bananen zu einem feinem Mus pürieren und mit dem NOWEDA FÜR MICH Prosence Line Pulver vermischen. Den Ofen auf rund 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Das so entstandene Mus einfach mit den Haferflocken verrühren und nach und nach die Trockenfrüchte sowie die Mandelsplitter untermengen. Die Masse zu kleinen Kugeln formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Die Kugeln leicht mit den Händen oder einem Löffel flachdrücken, damit die typische Keksform entsteht. Rund 15 Minuten backen, abkühlen lassen und genießen.

Happy Snacking!