Flexibar Teil 1

Wer von euch dem Blog regelmäßig folgt weiß bereits, dass wir viel Wert auf Kraftübungen legen. Etliche Alltagsbeschwerden im muskulären Bereich haben ihre Ursache in schlechter Körperhaltung und mangelnder Bewegung.  Mit regelmäßigem Krafttraining lässt sich dem vorbeugen. Auch für zahlreiche Sportarten ist Krafttraining unerlässlich. Es verbessert die Bewegungsabläufe und reduziert das Verletzungsrisiko.

 

Über den Flexibar haben wir schon an anderer Stelle berichtet. Mit diesem Trainingsgerät lässt sich sowohl Muskulatur trainieren als auch die Koordination verbessern.

In der heutigen Übung geht es primär um die Oberkörperstabilität.

 

Ausführung:

  • Ihr nehmt den Stab in beide Hände und geht leicht in die Knie.
  • Die Arme sind leicht gebeugt.
  • Nun versucht ihr über kleine, schnelle Bewegungen nach oben und unten den Stab in Schwingung zu bringen.
  • Dies führt ihr in drei verschiedenen Positionen aus, wie auf den Bildern zu sehen.
  • Die einzelnen Positionen werden jeweils 15-20 Sekunden gehalten.
  • Ihr wiederholt die Übungen 3-4 Mal mit jeweils 60 Sekunden Pause.

 

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Viel Spaß und bleibt sportgesund!

Dennis & Andreas ApoPhysio oHG www.apophysio.de

Cholin

In den vergangenen Monaten haben wir uns viel mit lebensnotwendigen Vitalstoffen beschäftigt. Während den meisten die Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente ein Begriff sind, fristet Cholin eher ein Schattendasein. Dabei handelt es sich um einen wichtigen semiessentiellen Stoff, den der menschliche Organismus zwar selber herstellen kann,  aber zusätzlich mit der Nahrung aufnehmen muss, um seinen Bedarf ausreichend zu decken. Cholin findet sich in Lebensmitteln frei oder gebunden in chemischen Verbindungen, wie zum Beispiel Lecithin, von dem ihr wahrscheinlich schon eher gehört habt.

Eine der wichtigsten Funktionen des Cholins ist, dass es als Vorstufe für das Acetylcholin dient. Dabei handelt es sich um einen Botenstoff des Nervensystems, ohne den schlicht gesagt nichts geht. Acetylcholin ist unter anderem an der Steuerung der Muskulatur des Magendarmtraktes beteiligt und an Denkprozessen des Gehirns. Das Erinnerungsvermögen ist an das ausreichende Vorhandensein von Acetylcholin gebunden, weshalb man bei dementen Patienten versucht, mit Medikamenten, die den Acetylcholinspiegel im Gehirn erhöhen, die Symptome der Demenz zu verbessern. Verschiedene Nahrungsergänzungsmittel mit Lecithin als alleinigem oder Hauptbestandteil werden angeboten, um die Gehirnleistung zu verbessern. Nicht nur für ältere Patienten, sondern auch für Schüler, Studenten und alle anderen, die geistig viel leisten müssen.

Neben dem Acetylcholin, finden wir Cholin auch als Bestandteil zahlreicher weiterer Verbindungen im menschlichen Organismus. Dort spielt es u. a. eine Rolle beim Fettstoffwechsel und als Bestandteil von Zellwänden.

Nahrungsmittel, die relativ reich an Cholin sind, sind Fleisch, Fisch und Nüsse. Der Stoff findet sich aber auch in Obst, Gemüse, Salaten, Getreide-, Milchprodukten und sogar in Wein und Bier.

Ein Mangel an Cholin ist bei einer abwechslungsreichen Ernährung in der Regel nicht zu erwarten.

Insbesondere einseitige Diäten mit cholinarmen Lebensmitteln, wie z. B. Reis, oder Nahrungsverzicht stellen ein Risiko für eine Cholinunterversorgung dar.

 

Mein Tipp: Nahrungsergänzungsmittel mit Lecithin oder Cholin sind keine Wundermittel. Konzentration und Gedächtnis hängen von zahlreichen weiteren Faktoren ab. Eine zusätzliche Zufuhr von Cholin kann aber in verschiedenen Situationen durchaus angebracht sein. So finde ich insbesondere den Einsatz bei Formuladiäten für den Mahlzeitenersatz und bei Nahrungsergänzungsprodukten für Senioren mit eingeschränkter Nahrungszufuhr sinnvoll. Geeignete Produkte findet ihr in eurer Apotheke vor Ort. Lasst euch am besten vom Apotheker eures Vertrauens beraten.

 

Herzlichst euer Apotheker Andreas Binninger

ApoPhysio oHG Andreas Binninger & Dennis Gülden www.apophysio.de

Zart schmelzende Joghurt-Protein-Bites

Eine kleine Erfrischung gefällig? Dann haben wir das perfekte Rezept zum „Naschen aus dem Eisfach“. Das Beste: dieser Snack ist schnell zubereitet und hat kaum Kalorien.

 

Zutaten:

  • 500 g fettarmer Joghurt
  • 40 g ProSence Active
  • 300 g Erdbeeren
  • 300 g Blaubeeren
  • 2 Eiswürfelbehälter

 

Zart schmelzende Frucht-Joghurt-Bites

 

Zubereitung:

Die Hälfte des Joghurts zusammen mit 20 g ProSence Active und den Erdbeeren im Mixer zu einer cremigen Masse pürieren. In einen der beiden Eiswürfelbehälter füllen und für ca. 2 Stunden einfrieren. Nun die zweite Hälfte des Joghurts mit dem restlichen ProSence Active und den Brombeeren ebenfalls mixen, in den zweiten Eiswürfelbehälter füllen und ebenfalls kaltstellen.

Vor dem Servieren wenige Minuten antauen lassen.

 

Unser Tipp: passt auch super als Kontrast zu warmen Kuchengerichten wie Crumble & Co.

Vitamin C

Vitamin C gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen. In unserem Organismus spielt es eine wichtige Rolle beim Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel. Darüber hinaus ist Ascorbinsäure, so der chemische Name des Vitamins, ein starkes Antioxidans. Es schützt unseren Körper vor freien Radikalen, den aggressiven Sauerstoffverbindungen, die unter anderem bei sehr intensivem Sport, verschiedenen entzündlichen Erkrankungen, durch Rauchen und ungesunde Lebensführung im Übermaß entstehen können.  Ferner ist Vitamin C an zahlreichen weiteren wichtigen Stoffwechselvorgängen beteiligt, wie der Produktion von Hormonen, der Bildung von Gallensäuren für die Fettverdauung und der Bildung von Nervenbotenstoffen. Besondere Bedeutung erlangt Vitamin C alle Jahre wieder im Winter. Es gehört zu den Stoffen, die unser Immunsystem auf Trab bringen. Es ist kein Wundermittel, aber kann die Abwehr von Krankheitserregern verbessern und den Verlauf von Erkältungskrankheiten abmildern.

Die aktuelle tägliche Zufuhrempfehlung für Vitamin C der Deutschen Gesellschaft für Ernährung liegt bei 95 mg für erwachsene Frauen und 110 mg für erwachsene Männer. Durch Rauchen, Stress, Sport und Erkrankungen u.a. wird der Bedarf jedoch erheblich erhöht, so dass bei vielen Menschen zur Vorbeugung von Krankheiten mehrere hundert Milligramm täglich realistischer sind.

Immer wieder tauchen „Behauptungen“ auf, natürliches Vitamin C sei besser als künstliches. Die Antwort lautet ja und nein. Denn zunächst einmal rein chemisch betrachtet, ist Vitamin C gleich Vitamin C, egal ob es natürlich oder künstlich gewonnen wurde. Und als solches macht es in unserem Körper das, was es soll. Das heißt, reines Ascorbinsäurepulver oder Vitamin C-Tabletten einzunehmen, ist  nicht unsinnig und nutzlos. Der Hintergrund dieser Behauptungen ist ein ganz anderer. Als Antioxidans steht Ascorbinsäure in einem ständigen Wechselspiel mit anderen Vitaminen und Naturstoffen.  In unserem Körper aktiviert sie das Vitamin Folsäure in seine wirksame Form, verbrauchtes Vitamin E, das ebenfalls zu den Antioxidantien zählt, wird durch Vitamin C wieder regeneriert. Umgekehrt können sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, wie die sogenannten Proanthocyanidine, Vitamin C regenerieren. Bei der Bezeichnung Vitamin C als natürlich, geht es also nicht um die Herkunft als solche. Es geht darum, dass das Vitamin in seiner natürlichen Umgebung, mit seinen natürlichen Begleitstoffen, also in Obst und Gemüse, effizienter und in geringeren Mengen wirkt.

 

Mein Tipp: Vitamin C ist stark licht-, luft- und temperaturempfindlich. Zu lange und schlecht gelagertes Obst und Gemüse hat daher einen deutlich geringeren Vitamin-C-gehalt, als frische Ware. Wer sich vitaminreich ernähren möchte, sollte also nicht nur auf reichlich Obst und Gemüse achten, sondern auch auf die Qualität und kurze Lagerzeiten zuhause. Zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten und bei den ersten Symptomen, bei erhöhtem Bedarf im Sport und bei einer Schwangerschaft, ist die Einnahme eines Vitamin-C-präparates sinnvoll. Neben reinen Vitaminpräparaten, gibt es auch „natürliche“, die Vitamin-C-haltige Pflanzenextrakte enthalten.

Lasst euch am besten vom Apotheker eures Vertrauens beraten.

Bleibt sportgesund!

 

Euer Apotheker Andreas Binninger

ApoPhysio oHG www.apophysio.de